My Chucks
ACH, SIE SUCHEN STREIT
Friedlich durch das Leben gehn ist gar nicht mal so leicht
Wieder steht so ein Idiot vor mir und fragt mich suchst Du Streit
Ich bin doch nicht zum Spaß hier, sag ich, kann man das nicht sehn
Einer von uns beiden muß jetzt gehn
Ach, sie suchen Streit
Ach, sie suchen Streit
Es ist wieder mal soweit
Ach, sie suchen Streit
Da gibt es noch die einen, ihr wißt, von wem ich rede
Die Lügner und Denunzianten, die nur Scheiße von sich geben
Was maßt Ihr Euch an, wer gibt Euch das Recht?
Benutzt Euer Gehirn bevor ihr sprecht

ALKOHOL
Und wir trinken auf sein Wohl
unsern besten Freund, den Alkohol
der uns lustig und besoffen macht
bei Tag und Nacht
Auch die Leber lässt Dich grüßen
sie liegt Dir schon zu Füßen
denn Du bist, der sie glücklich macht
bei Tag und Nacht
Schöne Stunden haben wir erlebt
es bleibt Erinnerung, die nie vergeht
Lasst uns trinken auf sein Wohl
den Alkohol

AUF GUTE FREUNDE
Verschüttete Träume, Bilder aus alten Tagen
Vom Wahnsinn, den ich lebte und was sie mir heute sagen
Ich schlief zu wenig und ich trank zuviel
Die Schmerzen im Kopfwaren ein vertrautes Gefühl
Ich trinke auf
Auf gute Freunde, Verlorene Liebe, Auf alte Götter und auf neue Ziele
Auf den ganz normalen Wahnsinn, Auf das was einmal war
Darauf, dass alles endet und auf ein neues Jahr, auf ein neues Jahr
Blutige Küsse, Bittere Pillen
Vom Schicksal gefickt und immer 3 Promille
Ich war Teil der Lösung und mein größtes Problem
Ich stand vor mir und konnte mich nicht sehn
Refrain
Das Gras war grüner, Die Linien schneller
Der Reiz war größer und die Nächte waren länger
Alles Geschichte und ich bin froh, dass es so ist
Oder glaubst Du, es ist schön, wenn man Scheisse frisst
Alles nur Splitter im Treibsand meiner Seele
Nur wenige Momente in einem Leben
Ich höre himmlisches Gelächter, wenn ich dran denke, wie ich war
An das Rätsel, das ich lebte und den Gott, den ich nicht sah

BIN ICH NUR GLÜCKLICH, WENN ES SCHMERZT
Ich zeige dir, was es heißt - allein zu sein
Ich trinke Tränen - schwarzen Wein
Ich folge dir tief - tief in die Nacht
Bis in den Abgrund deiner Seele - steige ich hinab
Ich suche nach der - die mich zum Weinen bringt
Liebe macht süchtig - betrunken und blind
Ich suche nach dem Weg aus der Leere -
Die mein Leben bestimmt
Ich lass es Tränen regnen
Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt
Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt
Ich schenk' dir mein gefrorenes Herz
Ich will, dass du es für mich wärmst
Ich verirre mich - nichts ist mehr klar
Ich bin da - wo vor mir keiner war
Nicht fähig zu lieben - oder liebe ich die Qual
Liebe ich den Schmerz - bin ich nicht normal?
Ich such' nach der - für die ich diese Lieder sing'
Nur eine Nacht in meinem Zimmer -
Wir wachen auf und leben für immer

BOMBERPILOT
Über den Wolken fühl ich mich zu Haus
Ich suche mir in Ruhe die schönsten Plätze aus
Ich weiß, es ist gemein,
doch die Welt ist mir zu klein
Also laß mich bombardiern, bombardiern
Ich bin Bomberpilot, ich bringe Euch den Tod
Ich bin Bomberpilot, Bomberpilot
10.000 Meter, schneller als der Schall
schau ich meinen Bomben nach und warte auf den Knall
Verwüsten und zerstörn ist alles, was ich kann
Und seh ich was, was mir gefällt, fang ich zu bomben an

DANKE FÜR NICHTS
Auf einmal mögt ihr uns
Wie kann das sein?
Gepusht wird was verkauft
Schließt das uns ein?
Gestern noch verschwiegen,
Heute auf dem Cover
Morgen Mamas Liebling
Futter für die Gaffer
Du bist nicht wie ich, wie kannst du über mich reden?
Du weißt nicht wie ich denke, ich leb' mein eigenes Leben
Du weißt nicht wo ich herkomm', selbst wenn du es weißt
Du weißt nicht wie ich fühle, du weißt nicht was es heißt
Ich zu sein
Komm und sag mir, was ich meine
Komm und sag mir, wer ich bin
Analysiere mich, finde nichts
Und bleibe ein dummes Kind - Ha, ha!
Wir sind noch lange, noch lange keine Freunde
Wir sind noch lange nicht so weit
Danke für nichts, du hilfst mir dich zu hassen
Danke für Nichts, Danke für Nichts
Ändert euren Namen, sagst du
Ändere deinen
Nur weil du alles besser weißt,
Fang ich nicht an, zu schleimen
Nichts würde sich ändern, nicht in Tagen, nicht in Jahren
Die Wahrheit ist in dir und nicht in deinem Namen

DER PLATZ NEBEN MIR - PART I + II

PART 1:
Ich atme Einsamkeit
Und werde sentimental
Die Nacht neigt sich dem Ende zu
Meine Stimmung ist katastrophal
Ich sitze hier, im Nirgendwo
Und starre in mein Bier
Verloren in Gedanken
Stehst du vor mir
Was du wohl machst
Habe ich mich tausenmal gefragt
Fickst du Engel, zählst du Sterne
Oder betrinkst du dich mit Liebe
Den ganzen Tag
Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von dir
Ein nie endendes Verlangen
Nach dir lebt in mir
Ich warte schon so lange
Auf ein Wort von die
Der Schmerz ist vergangen
Geblieben ist die Leere und der
Platz neben mir
Wir wollten nie wie all die anderen sein
Zu Hause waren wir nie
Wir waren immer auf'm Sprung
Zwischen Wahnsinn und Genie
Wir spürten unsere Flügel wachsen
Es trug uns davon
Wir verloren unsere Namen
Geschlecht und unsere Konfession

PART 2:
Es ist einsam - ohne dich
Ohne dich, mein Freund - Ich vermisse dich
Du kehrst wieder als mein Traum
Nur für die Dauer eines Augenblicks
Bist du real für mich
Eines Tages folge ich dir in die Ewigkeit -
Gib mir Zeit
Ich pflücke Rosen für dein Grab
Du bist nicht mehr hier, doch du lebst in mir

DANKET DEM HERRN
Danket dem Herrn
Euer Elend geht zu Ende
Das Warten ist vorbei
Jetzt wackeln die Wände
Ja, hier ist Kevin
Eure Stimme aus der Gosse
Der wandelnde Wahnsinn
Mit Worten wie Geschosse
Wir bringen's auf den Punkt
Sagen, was sich keiner traut
Gegen alle Regeln
Es wird Zeit, dass ihr das glaubt
Wir sind der Stachel
Im Arsch der Nation
Glorreiche Halunken
Nichts bleibt von uns verschont
Mit dieser Band
Hast du nicht viele Freunde
Doch die, die du hast
Teilen deine Träume
Die du hast
Teilen alles mit dir
Uns liegt das Herz auf der Zunge
Und hier sind die Beweise
Wir sind duftende Blumen
In Feldern voll Scheisse
Hier sind Perlen für die Säue
Angst für unsere Feinde
Tröstende Worte
Wenn es sein muss, auch gemeine
Hier ist das rettende Ufer
Euer heiliger Hafen
Der Strohalm für Ertrinkende
Koks für die, die schlafen
Geschenke für Verzweifelte
Lebenselixiere
Entartete Kunst
Von den fantastischen Vier

EIN LANGER WEG
Wir hatten wilde Herzen und dachten aus dem Bauch
Unser Lehrer war das Leben, die Straße das Zuhaus
Wir lebten nie mit Kompromissen
Es gab nen langen Weg zu gehn
Den Weg der Wahrheit, nicht jeder kann ihn sehn
Nicht jeder kann ihn gehn
Es war ein langer, langer Weg
Und niemand sagte, es wird leicht
Wir hatten nichts zu verliern und kein Weg war uns zuweit
Es war ein langer, langer Weg
Und niemand sagte, es wird leicht
Wir hatten nichts zu verliern und wir waren nicht allein
Nicht allein, nicht allein, nie allein
Wer hat nicht schon von uns gehört, ob er wollte oder nicht
Den Namen, der so viele stört, doch alle Herzen bricht
Die Band, der Mythos, die Legende, was immer man erzählt
Der Gestank der Vergangenheit liegt mit auf unserm Weg
Auf unserm Weg, auf unserm Weg
Es war ein langer, langer Weg
Und niemand sagte, es wird leicht
Wir hatten nichts zu verliern und kein Weg war uns zuweit
Es war ein langer, langer, langer, langer Weg
Und es wird Zeit, daß man ihn geht

ENTFACHE DIESES FEUER
Ich sehe ein kleines Mädchen betteln
Ich drehe mich herum
Ich seh den Himmel weinen
Ich frage mich, warum
Ich sehe Flüsse voller Tränen
Seen voller Leid
Meere voller Dummheit
Was ist los mit dieser Zeit?
Was ist los mit uns, ich kann uns nicht verstehn
Reich mir deine Hand, lass uns träumen gehn
Refrain:
Laß uns fliegen, schöne Sehnsucht, näher an unsre Träume
Laß uns wieder atmen, laß uns wieder sehn
Entfache dieses Feuer, in mir dieses Feuer
Und nichts als dieser Traum wird wahr
ein Traum so fern und doch so nah
Es ist nicht grad berauschend
was ich hier seh
Ich sehe Bullen töten Schwarze
in L.A.
Ich seh den Krieg in Jugoslawien
Den Hass in unsrem Land
Wenn Ihr etwas ändern wollt, fangt bei euch an
Das "Hier" ist euer Erbe, doch wenn's Euch nicht gefällt
Dann werdet bessre Menschen, und ihr kriegt ne bessre Welt

ERINNERUNGEN
Hast du wirklich dran geglaubt,
daß die Zeit nicht weitergeht?
Hast du wirklich dran geglaubt,
daß sich alles um dich dreht?
Man hat sich reichlich gehaun
und nie dazugelernt
Viel Alkohol, viel Fraun
Von der Wirklichkeit entfernt
Refrain:
Ich erinner mich gern an diese Zeit
Eine Zeit, die man nie vergißt
Doch ich muß mein Leben leben, meinen Weg alleine gehn
Machs gut, du schöne Zeit - Auf Wiedersehen
Hast du wirklich dran geglaubt,
daß die Zeit nicht weitergeht
Hast du wirklich dran geglaubt,
daß sich alles um Dich dreht
Es war nicht alles Gold, was glänzte
und doch, es war schön
Es war nicht alles Gold, was glänzte
Du trägst Narben der Zeit, die nie vergehn

FAHRT ZUR HÖLLE
Unser Leben war nicht keimfrei, nicht von Engeln bewacht
Doch es ist ganz schön hart, was ihr draus macht
Was glaubt ihr zu wissen, was glaubt ihr, wer wir sind
Ihr habt jahrelang gelogen, die Presse stinkt
Für die Blinden und die Tauben noch ein allerletztes Mal
Ihr wollt es immer noch nicht glauben
Ihr könnt's nicht ändern, es ist wahr
Fahrt zur Hölle mit euren Lügen, die wirklich niemand braucht
Wir lassen uns nicht unterkriegen, niemand hält uns auf
Fahrt zur Hölle
Ihr habt wie Hunde uns gehetzt, unsere Lieder verboten
Ich weiß warum, denn wir treten dann nach oben
Das ist das Leben, das wir wählten, ich will nichts anders haben
Ihr hört eh' nur, was ihr hören wollt, nicht was wir sagen

FALSCHE PROPHETEN
Ganz egal, wie er auch heißt
Jeder Gott hat seinen Preis
Ich geb meinem Leben einen Sinn
und geb mich ganz den Onkelz hin
10 Gebote - lassen uns kalt
Nur leere Worte, wir sind Priester der Gewalt
Liebe Onkelz, macht mich fromm
Euer Wort will ich verkünden
ich sauf nur noch, ich rauf nur noch
Nur für Euch will ich noch sünden
Onkelz und Bagwahn - falsche Propheten
Glaubt an Euch selbst, hört auf zu beten
Befreit Eure Hirne von falschem Schein
Geht Eure Wege, Eure Wege allein

FINDE DIE WAHRHEIT
Ich rieche Angst, ich rieche Korruption
Erlahmten Glauben, Resignation
Ich rieche eine kranke, eine kranke müde Welt
Ich rieche Gier, die Gier nach Geld - Drum
Finde die Wahrheit, hab keine Angst
Finde die Wahrheit, solange Du noch kannst
Denn die Wege sind lang, und selbst der Tod ist nicht ihr Ende
Wach endlich auf, reich mir die Hände
Werde Legende
Ich laufe durch die Straßen und alles was ich seh', sind
Verlorene Seelen, gesichtlose Armeen
Korrupte Bullen, Schulen voller Idioten
Die falschen Götter, die falschen Drogen - Drum
Ich rieche Böses und Bitterkeit befällt mich
Das Leben stinkt, es stinkt gewaltig
Ich seh die Armut der Reichen, ihre Ketten aus Gold
Den Schatten des Himmels, eine Landschaft in Moll

FLAMMEN
Ich ging auf schmalen Pfaden
Bewegte mich auf dünnem Eis
Ich ging dahin, wo es weh tut
Nichts war mir zu heiß
Es war schon immer ein besonderer Kick
Verbotenes zu tun
Gesetze sind zum Brechen da
Dachte ich - und gab meinen Senf dazu
Ich stand in Flammen
Nichts war mir zu extrem
Kein Luftschloß groß genug
Kein Mädchen zu schön
Was man nicht durfte
Reizte mich noch mehr
Am Rande der Gesellschaft
Lebt's sich unbeschwert
Übermut tut selten gut
Heute weiß ich, was das heißt
Damals war's mir scheißegal
Also zahlte ich, zahlte ich den Preis
Ich hatte Großes vor
Ich spielte mit dem Feuer
Und ich verbrannte tausendmal
Denn guter Rat war teuer
Alles war so leicht
Nur ich wußte nicht mal was
Irgendwas trieb mich voran
Manchmal Liebe, manchmal Hass

FÜR IMMER
Ich sitze hier im Dunkeln, die Zeit steht still
Ich denke nach über dich und mein Gefühl
Ich hab dich lange nicht gesehen, ist es das, warum ich leide
War es für immer, war es besser für uns beide?
Warn wir auf der Flucht
Sollte es so sein
War es zu intensiv
oder warn wir nicht soweit
War es die Erlösung
Der Weg ins Freie
Der Wind des Schicksals
oder nur das nicht Verzeihen
Wie konnte ich so blind sein,
wie konnt ich glauben, ich kann sehn
Hat Gott auf mich geschissen
oder warum ließ ich dich gehn
Wieder spür ich diese Sehnsucht,
Du bist schon lange nicht mehr hier
Sag mir, was hast du getan,
denn ein Licht brennt immer noch in mir
Für immer
Es war der Himmel und die Hölle, was wir uns gaben
Wir spielten mit dem Feuer, umso tiefer sind die Narben
Ein Traum ist kein Versprechen,
doch wir sind ziemlich hoch geflogen
Ging es um die Sterne oder haben wir uns belogen
Der Sprung ins Leere
Die Angst vorm Fallen
Das Entfachen des Feuers
Das Sterben der Flammen
Wohin führen unsre Wege
Wo bist du in diesen Tagen
ich kann dich nicht vergessen
ich rufe deinen Namen

H
Mit jedem Tag wurden die Schatten länger
Die Tage kürzer, die Kreise enger
Freunde gingen, die Einsamkeit kam
Ja, selbst die Engel verschwanden irgendwann
Denn mein Leben lag in Scherben, hatte seinen Sinn verloren
Ich spürte nur gefrorene Leere, ich fühlte mich wie totgeboren
Wie totgeboren
Ich kostete den bitteren Geschmack der Sterblichkeit
Ich wollte es beenden, fast war es soweit
Ich vergiftete mich selbst, doch ich hab' es überlebt
Ich verbrannte meine Brücken, ich weiß nicht,ob ihr versteht
Ich wollt 'nen Fensterplatz im Himmel
Doch ich schaffte seinen Schatten
Ich tötete jedes Gefühl - alles, alles was ich hatte
Alles, was ich hatte
Jetzt, wo ich clean bin, wird mir alles klar
Jetzt, wo ich clean bin, weiß ich, wo ich war
Es riß mich fort in eine andere Zeit, in andre Welten
Ich floh vor mir, vor meinem Hirn und meinen Ängsten
Durch die Mauern des Bewußtseins, in das Reich des Vergessens
In nie endenden Rausch, vom Heroin besessen
Vom "H" besessen
Vom Heroin besessen
Vom "H" besessen

ICH MACHE, WAS ICH WILL
Ich weiß, es ist nicht leicht
Wenn man seine Ziele nicht erreicht
Ich kenne Dein Problem
Ich kann Dich gut verstehn
Doch wenn Du wirklich lebst
Wenn Du für Deine Wahrheit gehst
Wenn Du wirklich an Dich glaubst
Bekommst Du alles, was Du brauchst
Ich mache was ich will, ich tue das, woran ich glaube
Ich lebe meine Wahrheit, ich traue meinen Augen
Ich gehöre meinen Worten, nur mir selbst
Ich mache, was ich will
Ich mache das, was mir gefällt
Ich rede nicht vom Geld
Sondern von dem, was wirklich zählt
Nicht von kleinem Glück
Halt mich für verrückt
Doch ich weiß, wovon ich rede
Ich weiß, warum ich lebe
Du bist das, was Du daraus machst
Und Du bekommst das, was Du erschaffst
Und wenn ich tausendmal verliere
Wenn ich dafür krepiere
Du machst mir keine Angst
Ich tue nicht, was Du verlangst
Ich gehöre meinen Worten
Meinen Worten, meinen Liedern
Und falls Du meine Sprache sprichst, sehn wir uns wieder

KIRCHE
Du bezahlst für ihren Segen
Für die Angst vor dem Tod
Dein Geld hält sie am leben
Gibt ihnen ihr täglich Brot
Du hängst an ihren Lippen
Und du glaubst, dass du sie brauchst
Dann klammer dich an sie, bis du verfaulst
Ich scheisse auf die Kirche
Ihren Papst und seinen Segen
Ich brauch ihn nicht als Krücke
Ich kann alleine leben
Falls du das nicht kannst
Ja, falls du ihn brauchst
Werde mit ihm glücklich
Doch zwing mir nicht deinen Glauben auf
Zensur und Moralismus ist alles, was sie bringt
Eine halbe Erlösung - Der Himmel stinkt
Und du willst für sie sterben
In ihrem Namen
Für die Kirche
Für ein Amen
Ich pisse auf den Papst
Und seine römische Zentrale
Auf den Vatikan
Und seine Sklaven
Ich glaube nicht an eure Worte
Ich bin doch nicht bekloppt
Denn wer keine Angst vorm Teufel hat
Braucht auch keinen Gott
Ich scheisse auf die Kirche
Ihren Papst und seinen Segen
Ich brauch ihn nicht als Krücke
Ich kann alleine leben
Falls du das nicht kannst
Ja, falls du ihn brauchst
Werde mit ihm glücklich
Doch zwing mir nicht deinen Glauben auf
Ich pisse auf den Papst
Und seine römische Zentrale
Auf den Vatikan
Und seine Sklaven
Ich glaube nicht an eure Worte
Ich bin doch nicht bekloppt
Denn wer keine Angst vorm Teufel hat
Braucht auch keinen Gott

MEXICO
Mit Sombreros auf und Doc Martens an,
so geht die Reise los
Nach Mexico, auch ohne Geld,
wenns sein muß, mit 'nem Floß
Und wenn wir drüben sind, drüben sind,
dann wirds erst richtig schön
Wir werden unsre Mannschaft wieder siegen sehn
Mit Senoritas im Arm, Tequila lauwarm
Vom Durchfall geplagt und von Fliegen gejagt
Im Land der Kakteen, werden wir, du wirst sehn
wieder Weltmeister, Weltmeister sein
Siegesgewiß fahren wir nach Mexico, um unsre Elf zu sehn
Im Siegesrausch, voller Alkohol, lassen wir die Fahnen wehn
Durst und Schweiß heißt der Preis, um Triumphe zu erleben
Kann es etwas schön'res geben
als Weltmeister zu sein

NICHTS IST FÜR DIE EWIGKEIT
Glaubst du alles, was ich sage
Glaubst du, du weißt, wer ich bin
Stellst du niemals Fragen
Warum wir wurden, wie wir sind
Die Ironie, mit der wir spielen
Die ihr so schwer versteht
Der Schatten im Verstand
Der in jedem von uns lebt
Nichts ist für die Ewigkeit
Nichts bleibt, wie es war
Nur vier Jungs aus Frankfurt
Sind schon lange, lange da
Die Welt hat uns verlangt
Sie hat nichts besseres verdient
Habt ihr noch nicht erkannt
Warum es Böhse Onkelz gibt
Glaubst du, daß ich Kinder töten kann
Glaubst du, ich bin nekrophil
Denkst du, daß ich nur besoffen bin
Wie es ist, erfährst du nie
Fragen über Fragen
Es ist nicht leicht, uns zu verstehen
Denken kann nichts schaden
Vielleicht kannst du,
Vielleicht kannst du die Wahrheit sehn

NUR DIE BESTEN STERBEN JUNG
Wir waren mehr als Freunde, wir warn wie Brüder
Viele Jahre sangen wir die gleichen Lieder
Nur die Besten sterben jung
Du warst der Beste
Nur noch Erinnerung
Sag mir warum?
Nur die Besten sterben jung
Nur die Besten sterben jung
Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich nicht
Die Zeit heilt Wunden, doch ich denke oft an dich
Ganz egal, wo du auch bist
Du weißt so gut wie ich
Irgendwann sehn wir uns wieder
In meinen Träumen, in unsren Liedern

OHNE MICH
Antifa -
Ihr könnt mich mal
Ich lache über euch
Und ihr merkt es nicht mal
Ihr kämpft gegen mich
Wie lächerlich
Denn euren wahren Feind
Den seht ihr nicht
Ihr seid blinder als blind
Pseudomoralisten
Dumm und intrigant
Nicht besser als Faschisten
Ihr denunziert
Ihr seid schlecht informiert
Moralisch bankrott
Dass ihr das nicht kapiert
Ohne mich
Mich kriegt ihr nicht
Ich bin frei wie der Wind
Kapiert ihr das nicht
Ohne mich
Mich kreigt ihr nicht
Ich hab' das dritte Auge
Seht ihr das nicht
Und hier ein paar Worte
An die -rechte- Adresse
Leckt uns am Arsch
Sonst gibt's auf die Fresse
Ich hasse euch
Und eure blinden Parolen
Fickt euch ins Knie
Euch soll der Teufel holen
Ihr seid dumm geboren
Genau wie ich
Doch was ich lernte
Lernt ihr nicht
Ihr seid blind vor Hass
Dumm wie Brot
Ihr habt verschissen
Eure Führer sind tot

STUNDE DES SIEGERS
Du erträgst die Erniedrigung
mit einem Lächeln im Gesicht
Doch was mal aus dir werden soll, das weißt du nicht
Der eine hat's, der andere nicht,
doch das hast du nicht so gemacht
Dein Weg führt dich in dunkle Straßen.
Hörst Du, wie man über dich lacht?
Die Stunde des Siegers kommmt jeden irgendwann
Für Dich, für mich, für jeden irgendwann
Die Stunde des Siegers, nutze sie
Zeig ihnen, wer Du bist
Spuck ihnen ins Gesicht, ins Gesicht
Doch laß sie lachen, laß sie schreien, bis ihre Rotze sie erstickt
Denn bald ist Deine Zeit gekommen, jede Stunde schlägt für Dich
Dann tanzt du auf ihren Köpfen bis das Hirn aus den Augen quillt
Siehst du das Zappeln ihrer fetten Leiber,
hast du dein Ziel erreicht

VIVA LOS TIOZ
Hat man euch nicht vor uns gewarnt
Habt ihr euch nie gefragt
Wer wir sind und was wir tun
Alles ist wahr
Wir sind wieder da
Wir spritzen Gift und kotzen Galle
Viva los tioz
Wir sind unerträglich für fast alle
Viva los tioz
Wir sind ein Schlag ins Gesicht
Ein freigelegter Nerv
Und nicht ganz dicht
Irgendwo, zwischen all den Lügen
Gibt es eine Band - die nicht alle lieben
Nonkonformität heißt unser Weg
So soll es sein
Bis nichts mehr geht
Wir sind zu krass, um wahr zu sein
Viva los tioz
Mies erzogen und gemein
Viva los tioz
Fürchtet die Onkelz
Wie euch selbst
Deutschland kotzt
Und uns gefällt's
Wir tauschten Hass gegen Gitarren
Denn wir sind die Onkelz und keine Narren
Wir töten Lügen mit diesen Liedern
Gehen wir es an
Immer wieder, immer wieder, immer .

WENN DU WIRKLICH WILLST
Wenn du wirklich willst, versetzt du Berge
Wenn du wirklich willst, werden aus Riesen Zwerge
Wenn du wirklich willst, heilen deine Wunden
Wenn du wirklich willst,
Werden aus Stunden Sekunden
Wenn du wirklich willst, lernst du zu fliegen
Wenn du wirklich willst
Lernst du dich zu lieben
Wenn du wirklich willst
Gehst du den weglosen Weg
Sei du selbst, steh zu dir
Die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert
Du bist, was du warst
Und du wirst sein, was du tust
Beginne, dich zu lieben
Und du findest, was du sucht
Alles, was du wissen willst
Alles, was du suchst
Findest du in dir, denn du bist, was du tust
Bohr in deinen Wunden
Mach dir klar, dass du noch lebst
Finde dich selbst, bevor du innerlich verwest
Wenn du wirklich willst
Veränderst du dein Leben
Wenn du wirklich willst, lernst du zu vergeben
Wenn du wirklich willst
Lernst du an dich zu glauben
Wenn du wirklich willst, öffnest du dir die Augen
Wenn du wirklich willst, wird Großes klein
Wenn du wirklich willst, werde ich bei dir sein
Wenn du wirklich willst
Baust du eine Leiter zum Mond
Sei du selbst, steh zu dir
Die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert
Du bist, was du warst
Und du wirst sein, was du tust
Beginne, dich zu lieben
Und du findest, was du sucht
Alles, was du wissen willst
Alles, was du suchst
Findest du in dir, denn du bist, was du tust
Bohr in deinen Wunden
Mach dir klar, dass du noch lebst
Finde dich selbst, bevor du innerlich verwest

WER NICHTS WAGT, KANN NICHTS VERLIEREN
Du bist die Wolke, die den Mond verdunkelt - bedauernswert
Toter als tot, lebendig doch leer
Mit 30 schon gestorben, mit 70 erst begraben
Ohne eignen Willen, ohne zu Fragen
Du bist zu schwach, zu schwach, um Nein zu sagen
Doch stark genug, um Deine Frau zu schlagen
Du stehst für alles, was ich nicht will - Du kotzt mich an !
Du bist so Kacke, dass nicht mal ich's beschreiben kann
Du sitzt still auf Deinem Arsch, ganz egal, was auch passiert
Denn wer nichts wagt, kann nichts verlieren
Dein Feuer ist erloschen, Deine Flügel sind verkümmert
Von keinem Traum gestört stehst Du vor deinen Trümmern
So wartest Du aufs Ende und verschwendest Deine Zeit
Dann darfst Du dich nicht wundern, wenn niemand um Dich weint
Du bist nichts und Du wirst es immer bleiben
Von keinem Gott erhört ohne zu leiden

WIEDER MAL `NEN TAG VERSCHENKT
Ein neuer Tag beginnt auf der Suche nach dem Sinn
Dem Sinn in meinem Leben, doch ich kann ihn nicht finden
Wars das schon? Kann das alles ein?
Was kommt danach? Wann ist's vorbei?
Wer kennt die Antwort auf diese Fragen?
Die Tage vergehn, nichts passiert
Nichts ist geschehn und es rebelliert
In den Falten meines Hirns
In den Ecken meiner Seele
Wieder mal 'nen Tag verschenkt - Mmmhhh
Wieder mal 'nen Tag verschenkt
Die Tage vergehn, nichts passiert
Nichts ist geschehn und es rebelliert
In den Falten meines Hirns
In den Ecken meiner Seele
Ich hab nächtelang gezecht, mich ins Koma gesoffen
Oft gezielt, doch nie getroffen
Ich weiß, wie es ist, der Arsch zu sein

WILLKOMMEN
Hier ist die Bombe im Arschloch der Schöpfung,
für viele ein Schlag ins Gesicht
Es wischt euch den Dreck aus den Augen,
es führt euch vom Dunkel ins Licht
Wir schlagen Löcher in die Mauern aus Lügen,
unsre Waffe ist das Wort
Unsre Lieder bauen Brücken
ganz gleich, an welchem Ort
Refrain:
Willkommen im Reich der Onkelz
im Land der Illusion
Im Universum deiner Wünsche
in einer andern, in einer andern Dimension
Hier sind Laute aus dem Untergrund, hart und unvergleichlich
Ein neues Werk voll Bosheit, hier gibt es alles und das reichlich
Hier ist alles erlaubt, nichts ist Gesetz, nichts ist verboten
Hier ist die Nahrung für Genies, kein Futter für Idioten
Willkommen im Reich der Onkelz
im Land der Illusion
Willkommen in der Welt von Schwarz und Weiss
in einer andern, in einer andern Dimension

ZEIT ZU GEHN
Wenn Freunde nicht mehr sind
Was sie mal waren
Wenn sie dir nichts mehr geben
Vergiss ihre Namen
Lieber Haß als
Gespielte Liebe
Ist alles, was wir fühlen
Eine Lüge?
Es wird Zeit zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn
Es wird Zeit zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn, zu gehn
Kommst du mit mir
Oder bleibst du stehen?
Trittst du weiter auf der Stelle
Oder beginnst du zu sehn?
Wenn ich nicht weiter weiß
Hilft nur noch eins
die Flucht nach vorne
Du weißt, was das heißt
Bring mich weg von hier
Ich will ins Licht
Ans Ende dieser Welt
Ganz egal, wo das ist

ZIEH´ MIT DEN WÖLFEN
Freiheit ist mein Name, ich sing dir dieses Lied
Hör, was ich dir sage - Spürst du, dass es mich gibt?
Ich entfache dieses Feuer tief in dir
Frei wie der Wind zu sein - Vertraue mir
Zieh' mit den Wölfen, zieh' mit dem Wind
Sing meine Lieder, sing böses Kind
Nichts ist unmöglich, alles kann geschehn
Schließ die Augen und du wirst sehn
Hör auf mich, mach dich frei
Reich mir die Hand, du wirst es nicht bereun

ZU NAH AN DER WAHRHEIT
Wir kennen uns nicht
Doch wir sind uns vertraut
Irgendwie seelenverwandt
Auch wenn du's nicht glaubst
Vielleicht stehe ich vor dir
Und du erkennst mich nicht
Spielt das eine Rolle?
Wir sahn ins gleiche Licht
Wir sind wie du - Glaub es oder nicht
Früher oder später, kriegen wir auch dich
Wir sind zu - zu nah an der Wahrheit
Zu nah am Leben
Zu penetrant, um ignoriert zu werden
Uns hört man nicht so nebenbei
Wir wollen alles oder nichts
Wir fordern dich heraus
Sieh der Wahrheit ins Gesicht
Diese Band hat etwas Magisches
Zog mich in ihren Bann
So wie es mir selbst ging
Geht es jedem irgendwann
Sie ist wie ein Virus und bist du erst infiziert
Wird alles andere egal
Und es lebt sich ungeniert
Sie ist unser Schicksal
Wo wäre ich ohne sie?
Wo wärst du in diesem Rennen ohne Ziel?
Sie ist ein magisches Theater
Futter für die Seele
Etwas, das mich antreibt
Vielleicht der Grund warum ich lebe
Gibt es etwas Schöneres
Als diese Lieder zu teilen
Sie gemeinsam zu erleben
Zusammen lachen und weinen
Wir sind wie du - Glaub es oder nicht
Früher oder später kriegen wir auch dich

ZUVIEL
Wir fliehen voreinander
Der Himmel ist das Ziel
Das Leben will es anders
Zwei sind einer zuviel
Es brennt nicht mehr
Wir verschwenden unsre Zeit
Ich habe Angst mich zu verlieren
Wir sind einsam zu zweit
Eine letzte Umarmung - bevor ich geh
Ein letzter Fick - bevor wir uns nie wieder sehn
Ein letztes Wort - nach so langer Zeit
Ein letzter Blick und wir sind wieder allein
Zu viele Worte - Alles totgeredet
Zu viele Träume
Die nie in Erfüllung gehen
Zu viele Tränen - Wir lieben uns zu Tode
Zu viele Gedanken, die sich um dich drehn
Wir hatten alles
Zeit für neue Episoden
Wenn man losläßt
Stirbt man immer kleine Tode
Zu viele Fragen
Wieso und warum
Zu viele Narben
Unsere Zeit ist einfach um
Laß uns nicht gehen
Mit Hass in unsren Blicken
Sag "Auf Wiedersehen"
Mit einem Segen auf den Lippen




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